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Lofty Perücke aufbewahren – damals und heute

Perücke aufbewahren – damals und heute

Foto:© Bildagentur PantherMedia / Plus69

Ob männlich oder weiblich: Bereits die alten Ägypter trugen Perücken. Wie sie empfanden auch die Menschen im antiken Griechenland und die Bürger des Römischen Reiches eine üppige Haarpracht als erotisch, als Ausdruck gesunder Gene und Lebensenergie. Aber natürlich war schütteres Haar ein Luxusproblem der Oberschicht. Nur sie konnte den Launen der Natur etwas entgegensetzen. Was man weiß: Die Haare wurden je nach Mode geschnitten, toupiert, drapiert, geflochten oder gefärbt. Reichte das nicht aus, musste eine Perücke her. Was man auch weiß: Einfacheres Zweithaar wurde aus Schafwolle gefertigt. Wer es sich leisten konnte, erwarb jedoch eine Perücke aus dem Haar germanischer Sklavinnen. An Gold erinnerndes Blondhaar war das Statussymbol schlechthin. Was man allerdings nicht weiß: Was geschah nachts mit den Perücken? Wie schützten die Männer und Frauen ihre künstlichen Frisuren davor, zerdrückt zu werden?

Revival der Perücke im Frühbarock

Mit dem Römischen Reich ging auch der Perückenkult unter. Das Christentum propagierte Demut und Keuschheit, die Haare der Herrscher wurden kürzer, die ihrer Damen bedeckte ein Tuch, ein Schleier oder eine Haube. Eine Perücke zu tragen, galt sogar als „Todessünde“ (Bernhard von Clairvaux, 12. Jahrhundert).

Das Spätmittelalter hat sich uns vor allem durch eines eingeprägt: die unselige Pest. Erst als der Unrat nicht mehr einfach in den Gassen abgelegt, als die Ratschläge zur Schaffung hygienischer Bedingungen befolgt und damit Wasser und Luft sauberer wurden, konnten die Menschen sich wieder der Schönheit widmen.

Die Renaissance feierte die Überwindung der dunklen Zeiten und die „Wieder-Geburt“ der antiken Ideale und Lebensformen. Man zeigte wieder Haar. Und man vermisste es auch, wenn es fehlte. König Ludwig XIII. von Frankreich machte um 1630 den Anfang und sein Sohn Ludwig XIV. sorgte für die Weiterentwicklung: Die Allongeperücke mit Korkenzieher- und Ringellocken wurde zum Inbegriff des höfischen Lebens. Der Sonnenkönig ging sogar noch weiter, indem er die geliebte Kunstfrisur zur Staatsperücke erklärte.

Hochmut kommt vor dem Fall

Die Folgezeit ist geprägt von einer schieren Dekorationswut. Schlösser und Kirchen wurden mit einer überbordenden Vielzahl von Muscheln, Schnörkeln und floralen Elementen ausgestattet. Der Name dieses Zeitalters ist vom Muschelwerk (frz. Rocaille) abgeleitet, jedoch in seinem leicht stotternden Klang keineswegs charmant gemeint: Rokoko. Das höfische Getue und die Exzesse des Adels fanden 1789 ein jähes Ende – mit dem Beginn der Französischen Revolution.

Wir alle kennen die extremen Haartürme des Rokoko, die oftmals geradezu groteske Formen aufwiesen. Es soll sogar Modelle mit Vogelkäfigen und darin lebenden Tieren gegeben haben.

Die Aufbewahrung der haarigen Kunstwerke

Wer wissen möchte, wie die Perücken aufbewahrt wurden, ist auf Spekulationen angewiesen. An Darstellungen der Boudoirs adliger Damen mangelt es zwar nicht, doch keine zeigt eine abgelegte Perücke. Das Thema war wohl ganz einfach zu intim und zu wenig repräsentativ für ein Gemälde.

Perückenkopf

Foto: © Bildagentur PantherMedia / Nomadsoul1

Dennoch können wir beim Aufbewahrungsort von einer Büste ausgehen. Genau wie bei den bekannten Stücken aus der Theater-Garderobe hält die Nachbildung des menschlichen Kopfes die Kunstfrisur am besten in Form. Heute ist Kunstharz das bevorzugte Material, in früheren Zeiten war der künstliche Kopf meist aus Holz gefertigt.

 

 

Einen Nachteil hatte die geschlossene Oberfläche jedoch. Die prächtigen Kunstfrisuren waren weit entfernt von den heute sehr leichten und atmungsaktiven Modellen. Damit sich Puder, Talg und Kopffeuchte nicht auf Dauer festsetzten, war ein regelmäßiges Auslüften unumgänglich. Die meisten Damen hängten ihre Perücke wohl einfach über eine übliche Schneiderpuppe oder ein Weidengestell, das sogenannte Mannequin.

Die heutige Form der Perücken-Aufbewahrung

Lofty Perückenständer sind eine Kombination aus beiden Vorteilen: Sie bilden die Rundung des menschlichen Kopfes nach und lassen von allen Seiten Luft heran. Damit sind sie sowohl zum Auslüften als auch zum Trocknen Ihrer Perücke bestens geeignet. Wie Sie das Lofty Kunsthaar am besten von unerwünschten Fremdstoffen befreien, erfahren Sie in unserem Magazinbeitrag Ganz einfach: Pflege Ihrer Kunsthaar-Perücke. Oder schauen Sie sich unser beliebtes Video „Wie pflege ich meine Perücke?“ an.

Für die Aufbewahrung und Pflege können Sie zwischen zwei Ständerkonstruktionen wählen. Beide sind einzeln oder in Sets erhältlich, die wir speziell für Einsteiger zusammengestellt haben. Darüber hinaus bieten sie einen Preisvorteil, der sich sehen lassen kann.

Lofty Perückenständer aus robustem Kunststoff

Der robuste Kunststoff-Perückenständer kommt zu Hause und auf Reisen zum Einsatz. Flach zusammengeklappt, passt er in jede Schublade und sogar ins Handgepäck. Höhe: 35 cm.

https://www.lofty.de/p/degenhardt-einsteiger-set-5-teilig

5-teiliges Lofty Einsteiger-Set

Mit dem 5-teiligen Lofty Einsteiger-Set erhalten Sie neben dem Kunststoff-Perückenständer auch ein Haarband und eine spezielle Bürste zum Auffrisieren. Das Shampoo und der Balsam aus der Lofty Pflegelinie sind nach den neuesten Erkenntnissen der Forschung perfekt auf die Kunsthaar-Perücken der Lofty Kollektion und der Marke Trendhair abgestimmt. Mit diesem Einsteiger-Set wird die Pflege Ihrer Perücke noch einfacher.

Selbstverständlich können Sie die Lofty Pflegeprodukte, das Haarband und die Bürste auch einzeln nachbestellen.

Lofty Perückenständer aus verchromtem Metall

Der Metall-Perückenständer von Lofty ist glänzend verchromt. Durch vier Gummifüßchen steht er auch auf glatten Oberflächen rutschfest. 2 Höhen: 35 cm für kurzes und mittellanges Haar, 47 cm für langes Haar.

5-teiliges Degenhardt Einsteiger-Set

5-teiliges Degenhardt Einsteiger-Set

Das 5-teilige Degenhardt Einsteiger-Set enthält alles, was Sie für den Start mit Ihrer neuen Kunsthaar-Perücke brauchen: den 35 cm hohen Metall-Perückenständer, ein rutschfestes Haarband sowie eine Spezial-Bürste aus Buchenholz. Das Shampoo und der Balsam wurden eigens für die hochwertigen Perücken der Degenhardt Haarcollection entwickelt: mit wertvollem Mandelöl als edlem Pflegestoff.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Degenhardt Pflegeprodukten, dem Haarband und der Haarbürste.